Online Shop Excellence - Der ECOZA E-Commerce Podcast mit Nico Frank

Online Shop Excellence - Der ECOZA E-Commerce Podcast mit Nico Frank

Transkript

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00:00:00: Jedes Jahr gibt's dieselbe Leier, das Sommer noch.

00:00:02: Keiner kauft die Profitabilität hinkt hinterher.

00:00:05: und was passiert dann?

00:00:06: Die Leute geben Rabattel.

00:00:07: Hauptsache es klingelt irgendwie halbwegs ein Job wie für einen Mann kurzfristig die Liquidität um hoffentlich genug Kapital zu haben und dann Kufir vorzufinanzieren.

00:00:15: Das ist ein Problem denn am Ende kannst du bestimmen wann die Sales reinkommen und in welcher Höhe, um zu welcher Marge.

00:00:22: Und nicht nur der Markt!

00:00:23: Das Sommerloch ist etwas das kann man durch die richtige Angebotsstruktur aushebeln und zu seinem Vorteil nutzen.

00:00:29: wir haben jetzt erst dieses Wochenende.

00:00:31: Zwei-hundertdreißig tausend netto Umsatz an zwei Tagen mit einem Adventskalender bei vierzig Grad höchstemperatur gemacht und wie das genau funktioniert ohne dass du am Ende der Liquidität hinterherin musst.

00:00:42: schauen wir uns jetzt mal Schritt für Schritt an.

00:00:44: viel Spaß.

00:00:48: Das Sommerloch oder bei vielen auch das Winterloch, je nachdem in welcher Branche du arbeitest ist tatsächlich in den meisten Fällen ein hausgemachtes Problem.

00:00:56: Und wir werden jetzt mal Schritt für Schritt durchgehen wie das ganze funktioniert und schauen uns dazu erstmal an wie so eine klassische E-Commerce Marke über das Jahr performt.

00:01:06: die meisten haben ja zwei PXR.

00:01:08: Meistens im Frühjahr, um die Osterzeit.

00:01:11: dann kommt das Sommerloch und dann gibt's Qvier.

00:01:13: Was bedeutet das am Ende des Tages?

00:01:14: Es gibt eigentlich nur zwei Punkte an denen der Rohrstümmt, ja der Return on Edspentz Das ist einmal im Frühjar Und einmal im Kuffier.

00:01:22: Und dazwischen, da sinken die Werte in den Werbekonten Die Liquidität wird immer enger und die meisten rennen dann hier vorne In der wahren Vorfinanzierung oder generellen waren Finanzierung in so ein Liquiditätslauch.

00:01:35: das führt zu Stress, Stress führt am Ende zu schlechten Entscheidungen, schlechte Entscheidungen führen am ende zu einem ziemlich unnachhaltigen Business.

00:01:42: Was einen mehr stresst als Ja dass bringt was man eigentlich will wenn man gründet und zwar Ruhe Gelassenheit die Freiheit Geile Investitionen zu tätigen, sich selber um was Gutes zu tun und vieles mehr.

00:01:52: Und deswegen ist Cash King im E-Commerce!

00:01:55: Wer das Sommerloch aushebeln will, der hat in der Regel nicht nur ein Marketingproblem sondern ganz oft ein paar strukturelle Themen die wir jetzt uns mal anschauen würden in der gesamten Angebotsgestaltung und dem Timing.

00:02:06: Das sind eigentlich zwei wichtigen Punkte.

00:02:07: Erst vor kurzem am Wochenende Hatten wir ein Case damit mit einem Adventskalender, wo wir gesehen haben dass der historisch gut funktioniert hat.

00:02:15: Das ist ja einfach mal sauber in den Sommer reingetaktet und zwar Ende Juni.

00:02:18: das war zu der Zeit als hier die maximalen Höchsttemperaturen gelaufen sind und haben einen sogenannten Pre-Sale gemacht mit dem Produkt was erst vier Monate später ausgelaufen ist.

00:02:27: Haben aber massiv stark in der Kommunikation drauf geachtet dass die Leute maximale Fomo haben.

00:02:32: Fear of Missing Out.

00:02:33: Wir waren letztes Jahr ausverkauft Und jetzt machen wir es ganz besonderes.

00:02:36: das gibt so nicht nochmal incentive gesetzt.

00:02:40: in dem fall war es sogar ein rabatt.

00:02:41: das muss man nicht machen ja muss man.

00:02:43: ich komme gleich noch dazu und haben gesagt dass gibt einen dedizierten tag.

00:02:47: da kann man sich voran melden seit schnell sonst ist die kiste wieder weg und haben hier den massiven liquiditäts peak herbeigeführt.

00:02:53: sowas hat das gebracht.

00:02:54: wir sind hingegangen und haben jetzt hier nicht zwei peaks sondern und da wechseln wir hier einmal die farbe.

00:03:00: falls ihr jetzt gerade im podcast zuhört kann ich euch übrigens empfehlen mal auf youtube vorbei zu schauen einmal Ein hier, dann im Frühjahr.

00:03:07: Dann kommt noch einer und dann kommt Kufir Und auf einmal werden aus den zwei roten Peaks vier Grüne die dazu führen dass man die ganze Zeit genügend Kapital Auf dem Konto hat um sauber und profitabel zu wachsen sich mal was zur Seite zu schieben Investition in das Geschäft zu tätigen Die am ende der Stress und all diese ganzen Themen die schon erwähnt hatte vom Tisch der geschäftsführung runternimmt.

00:03:31: Am Ende G ist jetzt die große Frage, wie kann man diese Peaks... schon fast genetisch züchten.

00:03:38: Und der erste Schritt, der eigentlich der wichtigste ist um das mal zu machen es ein richtiges Verständnis für seine Zahlen zu haben weil Agenturen machen einem ja immer so einen richtig schönen Report.

00:03:46: da steht dann drin was für ein Roas das Ganze hat.

00:03:49: Da kannst du einen ausmachen.

00:03:50: wenn man jetzt mal beispielhaft im Sommer Bikinis verkauft alles andere irgendwie brach liegt im Lager das wunderbar funktioniert aber wenn die Kiste irgendwie sechzig prozentere Touren hat dann bleibt vielleicht doch nichts übrig.

00:04:00: Die haben immer schön auf den Roas optimiert Hauptsache Roas und am Ende wissen sie nicht was bleibt.

00:04:07: Und so muss man sich jetzt die historischen Daten erst mal aus der Finanzbrille angucken und dann in den Kontext der Marketing-Kennzahlen legen.

00:04:15: Dann fängt das an, sich ein bisschen zu verschieben.

00:04:17: Da gibt es ganz tolle Ebenen – wir zeichnen sie mal auf!

00:04:20: Die erste Ebene ist erstmal die Profitebene, die hatte ich schon gerade gesagt.

00:04:26: Ich würde historisch einmal gegenprüfen, welche Produkte in deinem Produktportfolio haben zu welcher Jahreszeit den besten Warenkorb Die geringste Riture, das höchste Bestandskundengeschäft.

00:04:38: Ja also wie viel?

00:04:40: sozusagen kommt der Kunde wieder?

00:04:41: Das sind die sogenannten Customer lifetime Value Extensions, die guckt man sich in der Regel... ... dreißig, sechzig, neunzig, trennefünfeuzechzig Tage an.

00:04:48: Dann spreche ich nicht über den Umsatz, sondern... ...über dem sogenannten DB-Zwei!

00:04:54: Das ist der Deckungsbeitrag zwei.

00:04:56: Was ist der Warnkorb minus Wahneinsatz?

00:04:58: Ist der Nettowarnkorb, by the way?

00:05:00: Nicht brutto.

00:05:01: Minus Wahneinsatz, minus Transaktionskosten, minus Logistikkostner,... ...dann bleibt der DB Zwei übrigst vor Marketing, vor Fixkosten so.

00:05:08: Und den guckt man sich mal an.

00:05:10: Der wird natürlich immer größer dann je mehr die Kunden kommen.

00:05:12: und vor allem auch super spannend diesen Peak hier im Sommer.

00:05:15: wenn man jetzt zum Beispiel einmal ein Produkt verkauft im Sommer und wir gehen uns hier total auf eine Kundengruppe, wo nach zum Beispiel sechzig Tagen noch mal so einen richtig schöner Schwung an Bestandskunden kommt.

00:05:28: Weil man zum Beispiel nochmal nen End of Summer Sale hat oder so.

00:05:32: Auch hier könnten wir natürlich über die Angebotsgestaltung dann gleich nochmal nachdenken da komme ich jetzt dazu führt dann dazu dass man nochmal einen richtig schönen Liquiditätspusch hat.

00:05:40: Und all diese Kombination aus der Finanz Perspektive in Kombi mit den richtigen Angeboten führt dann zu dem Kapital.

00:05:48: So jetzt gehen wir noch mal zurück die Profitebenen, wir haben den AOV Wir haben die Retoure und das Bestandskunden-Geschäft und können dann sobald wir das sozusagen erledigt haben einmal auch gucken auf der Marketing Ebene.

00:06:00: was für Kennzahlen hat das im Werbekonto gebracht?

00:06:04: Und ganz oft gibt es dann Diese Anomalie, das im Werbekonto entweder ein gigantischer Roas drinsteht.

00:06:10: Das auf der Finanzebene oder Profitebene aber ziemlich scheiße aussieht.

00:06:14: Das war zum Beispiel wie wir Titus aus der Insolvenz wieder in die Profitabilität gebracht haben.

00:06:18: Da sah es vom Roa sehr super aus!

00:06:19: Aber... ...der faktische Wert, der Deckungsbeitrag der übrig gebliebenes War.

00:06:24: No bueno.

00:06:25: Dann gibt's aber auch die andere Welt, wo der Rohr aus dem Werbekonto ziemlich schlecht aussieht wenn man zum Beispiel höherpreisige Produkte verkauft und die Attributionsmodelle das nicht mitbekommen.

00:06:33: Aber auf der Finanzebene sieht es super aus.

00:06:35: Gucken wir nur eine von den beiden Sachen an haben im Problem.

00:06:38: Deswegen ist das wichtigste auch um das Sommerloch auszuhebeln Unit Economics also die Struktur die finanzielle Seite des Geschäftsmodells wirklich zu verstehen, bevor es ins Marketing reingeht.

00:06:48: Also nochmal Marketing-Ebene ist dann der Rohr, da würde ich auch wie gesagt verschiedene Attributionsmodelle mir einmal anschauen.

00:06:54: wir haben aber auch gleichzeitig den CPC, die Klickraten.

00:06:58: also wie günstig kaufe ich den Traffic ein?

00:07:01: Wie viel Prozent der Leute kommen auf die Seite, aber auch solche soften Sachen würde ich mir zum Beispiel anschauen.

00:07:07: In Meta mache ich super gerne!

00:07:09: Je mehr Leute sich zum Beispiel Beiträge speichern umso mehr.

00:07:12: auch wenn sie nicht direkt kaufen kommen die dann mit einem gewissen Zeitversatz später und das ist auch ein Riesenargument.

00:07:18: es gibt nämlich einen sogenannten Halo Effekt.

00:07:21: so ungefähr muss man sich den vorstellen.

00:07:23: Ich mach' den jetzt hier mal einmal in blau.

00:07:25: dass werden wir's schaffen durch die richtige Angebotsstruktur im Sommer ordentlich Werbebudget auszugeben weil wir einen höheren Warenkorb haben und uns somit auch mehr Marketing leisten können als wie zu den anderen Zeiten im Jahr.

00:07:38: Dann kaufen hier ganz viel Zielgruppe ein, machen den Schwamm voller Interessenten voll.

00:07:43: es gibt ja immer einen gewissen Prozentsatz genau die Differenz zwischen eurer Conversion Rate und den restlichen hundert Prozent also Resthundert Prozent.

00:07:51: das sagen wir du hast ne fünf prozent Konversion Rate bleiben hier.

00:07:53: ninety-fünf Prozent der Leute Die finden ist irgendwie spannend kommen auf die Seite aber die treffen keine Entscheidung.

00:07:58: Schmerzen sind noch nicht groß genug finden sie irgendwie cool schauen nochmal woanders Und die kommen dann mit einem gewissen Zeitversatz.

00:08:04: Und diesen Halo-Effekt zu verstehen und nicht zu sagen, ja wir haben Sommerloch das geht jetzt hier nicht ist ein riesen strukturelles Problem.

00:08:12: was in, würde ich sagen, ninety fünf Prozent der Brands herrscht weil sie sich nur diese Marketingkennzahlen anschauen aber nicht die Profitebene und die Effekte hier den einzelnen Themen.

00:08:24: Historisch starten analysieren, Schritt Nummer eins ist sauber zu machen.

00:08:26: Machen wir für unsere Brands immer kleine Schleichwerbung.

00:08:29: wenn ihr das mal wollt dann tragt euch einfach mal bei uns für den Erstgespräch ein und wir machen das super gerne auch mit euch einfach kostenlos.

00:08:34: ja schauen uns das mal an und Dann sieht man die Potenziale noch mehr viel besser und da tut sich meistens ganz viel Kohle auf.

00:08:40: also es wirklich unfassbar.

00:08:41: Und jetzt haben wir die historischen Daten.

00:08:42: Jetzt schauen wir uns im Prinzip diese ich nenne sie jetzt mal cash cause genauer an.

00:08:46: und jetzt brauchen wir zu diesem richtigen Zeitpunkt auch noch.

00:08:50: dann Gebündelt hier rein, ich mach mal so ein bisschen Platz.

00:08:53: Einmal ein Angebot was wir den Leuten machen!

00:08:57: Was ist ein Angebotengutes?

00:08:58: Ein gutes Angebot ist wenn der Kunde eine möglichst hohen wahrgenommenen Wert hat.

00:09:02: Und die meisten machen einen Plakativ einfach so ein Rabatt drauf.

00:09:06: Aber um ehrlich zu sein, dann rabatt einfach auf einem Produkt darauf zu klatschen das ist auch irgendwie die einfachste Variante und das wollen wir jetzt irgendwie nicht.

00:09:13: A weil Rabatte die ganze Zeit dauerhaft eher was für sozusagen Leute sind die Angebotsgestaltung nicht verstanden haben.

00:09:20: B schaden die unserer Marge.

00:09:22: C Ist es tatsächlich so, dass ich das nur zwei-drei Mal im Jahr systematisch tun würde in den meisten Fällen?

00:09:28: Man kann es auch öfter machen.

00:09:30: Einfach um in der Lage zu sein zwischen den Phasen von Sales ordentlich zum Vollpreis AdSband zu geben.

00:09:37: Warum?

00:09:37: Wenn man nämlich hier einen Sale platziert rein theoretisch in einem Loch... ... Sail.

00:09:42: Dann hat man ja immer so einen kleinen Dip danach, also die Umsätze... ...die bauen sich dann erst ein paar Tage danach wieder auf.

00:09:49: Warum ist das so?

00:09:49: Man macht den Schwamm leer!

00:09:52: Also alle, die man vorbereitet hat zum Beispiel mit dem Werbebudget, die wochen davor.

00:09:56: Die fringt man dann einmal so aus und dann dipt es dann wieder rein und er baut sich erstmal wieder neue Zielgruppe auf,... ...die auch zum Vollpreis kaufen, weil irgendwie kein Sail ist.

00:10:04: Das heißt der selbe Halo Effekt, den ich gerade erklärt habe zwischen... zum Beispiel Gut Drei und Gut Vier, der passiert auch zwischen einzelnen Sale Phasen.

00:10:13: Und wenn die zu kurz aneinander getaktet sind dann funktionieren die Zeiträume zwischen den Sale Phase nicht mehr.

00:10:19: Das ist ganz kritisch weil ich brauche ordentlich Werbebudget damit der Sale selbst gut funktioniert.

00:10:24: Wenn ich dauerhaft auf Sale bin dann habe ich teilweise ganz grobe strukturelle Themen auch noch.

00:10:29: Da muss man auch darauf achten.

00:10:31: so was macht jetzt ein gutes Angebot aus?

00:10:34: Ein gutes Angebott?

00:10:36: Nicht ein Rabatt, sondern ganz einfach kennen die meisten jetzt im E-Commerce.

00:10:41: Ich kann Free Goodies dazu nehmen!

00:10:42: Ich kann diese Goodies auch limitieren.

00:10:44: ich kann Product Launches haben mit Sommerprodukten und kann auch diese von mir aus limitieren.

00:10:50: Ich kan den zeitlichen Rahmen eingrenzen wie bei dem Adventskalender so dass ich am Ende des Tages hingehe und sage hey dieser Pre-Access der Vorverkauf der Presale der passiert nur zu dieser Stückzahl.

00:11:04: an diesem Tag melde ich jetzt an um dabei zu sein, ansonsten läuft es so gefahren dass wieder alles ausverkauft ist.

00:11:10: Da ist jetzt erstmal ein Pre-Sale muss kein Rabatt sein.

00:11:12: ich kann das zum Vollpreis machen einfach die Stückzahl und nur weil die Stückzahl limitiert ist und der Zeitraum limitiertes kann es sein also schon viel besser funktioniert als wäre ich einfach dreißig Prozent rabatt und ich lasse das zwei Wochen durchlaufen.

00:11:21: Viel einfacher!

00:11:22: Ich kann auch hingehen.

00:11:24: drei für zwei Bogo sind sogenannte buy one, get one for free Angebote.

00:11:28: Kauf eins kriegt noch ein zweites dazu.

00:11:30: Ich kann auch hingehen und Staffel-Incentivierung geben.

00:11:34: Je mehr Produktdich einkaufe umso mehr kann ich sozusagen sparen!

00:11:37: Ich kann ganz einfach hingehen Und plakativen Rabatt geben.

00:11:42: All das sind sozusagen Angebote die In gewissen Produktgruppen-Sinnen machen in anderen Produktgruppe wieder nicht.

00:11:49: Wenn ich jetzt zum Beispiel eine Couch online verkaufe, dann macht einem Buy One Get One For Free weniger Sinn.

00:11:55: wenn ich aber tatsächlich irgendwie nehmen wir jetzt mal ein einfaches Produkt Ich verkaufe Stirnbänder oder Sonnenbrillen SonnenBrillen ist ganz gutes Beispiel.

00:12:03: Da gibt es so eine Brand z.B wie Mella.

00:12:05: Die skalieren seit Jahren auf BuyOne Get One for Free Auf Neukunden durch und zwar Gefühlt die ganze Zeit.

00:12:13: Kann man natürlich auch diskutieren, führt aber dazu buy one get one for free.

00:12:17: was mache ich?

00:12:17: Hey liebe Freundin willst du nicht mit mir zusammen eine Sonnenbrille shoppen?

00:12:22: Du zahlst dir eine Hälfte Ich zahle dir eine hälfte dann sparen wir uns bei der Geld.

00:12:26: Super das heißt dass es ein Angebot hat einen gewissen viralitätscharakter.

00:12:29: Die Leute empfehlen sich sozusagen weiter Das multipliziert sich hinten raus ohne dass du wieder Werbebudget dafür ausgeben musst.

00:12:36: so wollen wir ein Angebot auf der psychologischen Ebene kreieren, was dem Kunden einen sehr hohen wahrgenommenen Wert gibt.

00:12:44: Psst!

00:12:45: Wir geben uns hier mal richtig Mühe supergeilen Content zu machen, der maximal mehr wertstiftet.

00:12:49: und wenn du davon mehr sehen willst dann bitte abonnier hier einmal den Kanal.

00:12:53: wir freuen uns über jedes Feedback oder auch Kommentar.

00:12:57: insofern einmal hier auf abonnieren klicken und dann weiter geht's.

00:13:01: Wenn ich jetzt zum Beispiel eine hundert Euro... wir machen jetzt mal hier eine Kalkulation.

00:13:05: Wir haben normalerweise einen hundert Euro wahren Co-Up, ja.

00:13:09: Average Order Value Hundert Euro und ich gebe dreißig Prozent Rabatt.

00:13:13: dann bleibt mir am Ende des Tages wenn ich jetzt zum Beispiel auch Warn einsatze, ich nenne es hier mal Cost of Goods, Dreißig Euro, dreißige Euro Rabatt.

00:13:22: die dreißigen Prozent oder dreiunddreißig sind's dann sozusagen, ne?

00:13:25: Und dann ziehe ich noch die ganzen variablen Kosten ab.

00:13:27: wir machen sie jetzt mal ganz plakativ Dann bleiben wir unter dem Strich eventuell dreißiger Euro übrig.

00:13:34: so Wenn ich jetzt aber hingehe, ich habe einen wahren Korb von... ...einhundert Euro und ich gebe ein kostenloses Goody im Wert von fünfzig Euro dazu.

00:13:47: Dann ist sozusagen Das ziehe ich ja nicht ab, das gebe ich kostenlos dazu.

00:13:51: Da habe ich zwar ein bisschen Wer-Wahneinsatz.

00:13:53: also sagen wir dass das Gudi... ...das kostet zehn Euro.

00:13:56: im EK Wir verkaufen es für fünfzig.

00:13:59: dann habe ich zwei Fünfzig Euro Wahneinsatz.

00:14:01: aber unterm Strich bleiben mir sechzig Euro übrig.

00:14:05: und diese Sechszig Euro was nimmt der Kunde wahr?

00:14:08: Der Kunde nimmt wahr hier spare ich dreißig Euro Und hier spare ich fünfzig Euro.

00:14:12: Also der wahrgenommene Wert ist ich spare fünfzig zahl den Vollpreis Ich spare mehr!

00:14:17: Und das ist das was die Leute erst mal wissen wollen.

00:14:19: Was spare ich hier?

00:14:20: Ja, was kriege ich?

00:14:21: Die Leute sind gierig!

00:14:22: Das macht dann ein Angebot erstmal stärker und es kann man in viel vieler Hinsicht machen.

00:14:26: Ich kann das Angebot auch noch verstärken indem ich Garantien dazugebe.

00:14:30: Wie wirkt dein Produkt?

00:14:31: Ich kann dass Angebot verstärkend, indem ich sage, ich supporte Dich das Produkt noch besser zu nutzen durch wahnsinnig guten Kundenservice oder irgendeine Form der Beratung Auch wenn das in der Regel nicht so skalierfähig ist.

00:14:42: Ich kann das Produkt verstärken, indem ich es zeitlich einschränke wie gesagt hatte oder von der Stückzahl einschrenke.

00:14:49: Und so kann ich durch das Angebot erst mal mir den saisonalen Zeitraum wann ich das hier rein takte genetisch züchten und ich weiß auch ganz genau was ich mir leisten kann dafür.

00:15:03: Die meisten gehen aber leider hinten und versuchen irgendwelche Kapanien auf der Marketing-Ebene zu machen, sitzen da in ihren Werbekonten drin, versuchen coole Werbeanzeigen zu machen.

00:15:12: Aber sie haben einfach auf gut Deutsch ein bescheidenes Angebot.

00:15:17: Das Angebot knallt einfach nicht!

00:15:19: Es ist kein Angebot wo die Leute sagen Boah das will ich unbedingt haben.

00:15:23: Ey da musst du unbedingt dabei sein.

00:15:24: I send it to my

00:15:25: friends.".

00:15:26: Das ist das Kernthema.

00:15:28: Deswegen versuchen die Leute, die ganze Zeit hier einfach dreißig Prozent Rabatt auf einem Produkt mit nem eh schon geringen Warenkorb und geringem Bestandskundengeschäft irgendwie zu versuchen den Roas zu steigern.

00:15:38: dabei könnten sie in dem Fall mit dem Free Goodie weil einfach faktisch mehr Marge übrig bleibt mit nem viel geringeren Roas klarkommen.

00:15:46: Alleine mal Produkte im Sommer zu bewerben, die einfach einen doppelso hohen Warenkopf haben wie der Adventskalender erlauben uns einfach massiv viel mehr uns CRC Kosten pro Neukunde zu leisten als einfach zu akzeptieren dass wir es im Sommer nicht schaffen den CRC runterzubekommen.

00:16:00: Das ist ein strukturelles Problem.

00:16:02: Kein Marketingproblem.

00:16:03: Da ruhen sich die Leute aus und ich sage euch alles was das Kernproblem ist... ...das die Geschäftsführung ganz oft in den Silos auch drin sitzt oder die Agenturen in den Silos drinsitzen, oder die Mitarbeiter an den Silo's drin sitzen.

00:16:16: Es muss sich einfach mal ganz zeitlich jemand das anschauen, auch mit Benchmarks arbeiten.

00:16:20: bei uns sind es siebzig Millionen Euro Werbebildjämie ja, die durch die ganzen Werbekonten durchfließen.

00:16:24: da kann man ganz genau sehen welchen Produkte zu welcher Jahreszeit haben welche Klickpreise wo müsste der Warenkorb liegen wie müssten die Margenstrukturen sein?

00:16:33: Wie müsste sich das Bestandskundengeschäft entwickeln damit wir hier ein Geschäftsmodell haben wo man sich trauen können mal zwanzigtausend Euro am Tag auf ein Adventskalender mit einem Juni auszugeben, obwohl das Produkt erst Monate später ausgeliefert wird.

00:16:47: Und das ist schon die große Magie wie man das Sommerloch aushebelt und ganz klar solche einzelnen Peaks sozusagen herbeiführt.

00:17:00: Warum sind Peaks super spannend?

00:17:02: Weil ich konstant Liquidität in einer Firma habe, ich hab' konstant solide Gewinne!

00:17:06: Ich kann aus dem eigenen Kapital herauswachsen und bin nicht auf Fremdkapital angewiesen.

00:17:10: Ich hab' nicht irgendwelche Investoren im Nacken die mir sagen was ich zu tun und so lassen habe... ...ich kann mit meinem Kapital effizient agieren arbeiten und ich bin nicht gestresst die ganze zeit weil ich irgendwie mit krediten versuchen muss gerade so über Wasser zu bleiben, sondern ich strukturiere und züchte mir mein Geschäftsmodell so hin dass das Bankkonto die ganze Zeit immer mehr wird selbst wenn nicht immer mehr Ware vorfinanzieren muss.

00:17:38: Was ich schon Brands geombordet habe, da hab' ich die ganzen Discons einfach rausgenommen Das Marketing-Budget von den margen weniger trächtigen Produkten auf die Margenträchtigen.

00:17:45: dann ist der wahren Korb von siebzig auf hundert Euro hoch waren zufälligerweise auch Produkte wo die Kunden wieder eingekauft haben.

00:17:51: Und Schwupsy Wups war die Kiste wie der Profitabel.

00:17:53: Der Rohr ist es gesunken aber die Gewinne auf dem Bankkontum immer mehr geworden.

00:17:57: Und das sind so ganz klassische Anomalien, die guten Brands, die schauen nicht dass der CRC die ganze Zeit weniger wird.

00:18:04: Die machen ein CRC Maxing!

00:18:05: Es wird jetzt wirklich ausgereizt und trotzdem mehr Gewinner wirtschaftet.

00:18:11: Das Spiel je größer man wird da können wir jetzt diskutieren.

00:18:15: es gibt immer tolle Maßnahmen auch um den CRC zu senken.

00:18:17: verstehe mich nicht falsch aber im Kern geht es darum Konstant mehr bg auszuhalten und das auch wenn die natürliche Nachfrage deiner Produkte im Sommer eventuell ein bisschen sinkt und oder Konkurrenten viel rabatte geben und du nicht dann leistet ihr einfach doppelt soviel im cac.

00:18:35: Strukturier das sauber macht die kommunikation gut steuer das richtige media buying aus und schwupps die wupps kann dir die Konkurrenz schon egal sein.

00:18:44: Und wenn er sagt hey, das gefällt ja dann lass erst mal einen dicken daumen da bitte.

00:18:48: und ansonsten hatte ich schon gesagt, geh gern mal auf www.icrosa.de trage dich ein für eine Potenzialanalyse.

00:18:54: wir schauen uns das mal an und dann machen wir gerne mit unserer Datenbank mit allem was wir können dir mal eine saubere Struktur.

00:19:01: Wir können den kompletten Vorkast erstellen Mit der gesamten Angebotsinfrastruktur optimiert auf all diese Parameter.

00:19:08: Eine saubre Marketingplanung die du dann entsprechend abbriefen kannst, so dass wenn ihr zum Beispiel richtig viele Ads macht.

00:19:14: Es auch Ads sind die auf Produkteangebote zur richtigen Zeit in der richtigen Rahmenbedingung gespielt werden und somit die Gesetzmäßigkeiten eines Geschäftsmodells aushebeln.

00:19:23: Sofern danke fürs Zuhören bis zum nächsten Mal!

Über diesen Podcast

Willkommen im Online Shop Excellence Podcast - dem offiziellen Podcast von ECOZA! Wenn du mit deinem Online Shop planbar und nachhaltig wachsen, dann bist du hier genau richtig. Mit der genauen Wissenschaft hinter den erfolgreichsten Online Shops im DACH-Raum machen wir dich und deine Marke zu einem Vorreiter im E-Commerce! Schluss mit Hoffnungsmarketing. Schluss mit Geld verbrennen. Hier gibt es echte Ergebnisse mit Zahlen schwarz auf weiß - lerne Marketing, das heute funktioniert.

von und mit Nico Frank

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